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Hyperhidrose

verfasst von Dr. med. Günter Syga
Beim Sport und in der Sommerhitze - da läuft der Schweiß von ganz alleine und sorgt für zwei wichtige Funktionen:
Schweiß hält die Haut geschmeidig und sorgt für eine konstante Körpertemperatur.
Wenn man jedoch immer und überall schwitzt, dann handelt es sich um eine Krankheit. In Deutschland leiden rund 800.000 Menschen an Hyperhidrose, der Krankheit, die sich durch übermäßiges und permanentes Schwitzen äußert.

Wenn sich die bisherigen Behandlungsmethoden wie Deodorants, Salben oder schweißhemmende Präparate als zu wenig wirksam oder aber als zu aggressiv erweisen, bietet die moderne Medizin zwei neue Behandlungsmethoden an:

Zum einen gibt es die Einspritzung von Botulinumtoxin A in den Hautbereich, zum anderen die Absaugung der Schweißdrüsen in der Achselhöhle. Die Einspritzung wirkt leider nur 3 - 6 Monate und muss dann wiederholt werden.

Die Absaugung der Schweißdrüsen funktioniert ähnlich wie eine Fettabsaugung: in örtlicher Betäubung und ambulant werden dabei über einen nur wenige Millimeter großen Hautschnitt die Schweißdrüsen der Achselhöhle abgesaugt. Der Eingriff dauert insgesamt nur eine Stunde und im Gegensatz zur Botox-Behandlung ist die Verminderung der Schweißbildung dauerhaft. Der Patient kann unmittelbar nach dem Eingriff die Klinik verlassen und ist bereits nach
2 - 3 Tagen wieder voll arbeits- und gesellschaftsfähig.

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